Umso mehr: Merseburg stellt sich quer!

Am 18. Juni wollen Neonazis in Merseburg erneut durch die Straßen ziehen. Bereits in den vergangenen Jahren versuchten sie, rund um den 17. Juni ihre antidemokratischen Parolen öffentlich hörbar zu machen. Ihr Erfolg war beschränkt, weil engagierte Bürger*innen sich ihnen in den Weg stellten.
Neonazistische Akteure aus der Region behaupten auch in diesem Jahr, sie würden an die Ereignisse des 17. Juni 1953 in der Industrieregion um Merseburg erinnern. Menschen in der gesamten DDR schlossen sich damals für politische Meinungsfreiheit und Demokratie zusammen.
Neonazis missbrauchen heute den Aufstand von 1953 für ihre Ziele. Ihre Ideologie steht für Diktatur, nicht für Emanzipation, Demokratie und Menschenrechte.
Wir werden deshalb auch im Jahr 2016 den Neonazis in Merseburg nicht die Straße überlassen. Wir stellen uns quer gegen Menschenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Geschichtsklitterung durch Neonazis und Rassisten. Wir engagieren uns für eine Stadt, in der jede und jeder Heimat finden kann, unabhängig davon, wo er oder sie geboren ist. Wir streiten für Demokratie und Menschenrechte.


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