Herzlich Willkommen auf der neuen Homepage der Gemeinde Schkopau
Ich freue mich, dass Sie die Seiten unserer Gemeinde in der Saale-Elster Aue, mitten im Landkreis Saalekreis besuchen. Hier finden Sie umfassende Informationen und Basisdaten rund um unsere Kommune.
Der Name Schkopau erscheint erstmals als ‚Scapowe’ in einer am 4.10.1177 in Merseburg ausgestellten Urkunde.
Im frühen Mittelalter bildete die Saale die Ostgrenze des germanischen Herzogtums Sachsen. Entlang dieser Grenze entstanden Befestigungen und Burgen, die diesen Siedlungsraum schützen sollten. Im Saalebogen auf einer leichten Anhöhe an der Mündung der Laucha in die Saale wurde im 12. Jahrhundert ein romanischer Bergfried errichtet. Daraus entstand im 13. Jahrhundert die Burg ‚castellum scapowe’, die der deutsche Kaiser Friedrich II. 1215 dem Erzstift Magdeburg schenkte. 1447 belehnte der Merseburger Bischof Thilo von TROTHA seinen Bruder mit der Burg zu Schkopau. Als einer der Wohnsitze der Familie von Trotha entstand in der Folgezeit das Schkopauer Schloss. Die Familie derer von TROTHA beherrschte Burg, Schloss und Gemeinde Schkopau bis 1945. Sie nahmen 1936 starken Einfluss darauf, dass das erste deutsche Synthesekautschukwerk in Schkopau gebaut werden sollte. Am 25.4.1936 fand auf dem künftigen Werkgelände nordwestlich der Ortslage die Grundsteinlegung statt.
Die Gemeinde Schkopau zählt heute etwa 11.500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 9.063 Hektar. Schkopau ist seit dem 1.8.2004 der Sitz einer neu gebildeten Gemeinde, die neben Schkopau die Ortsteile Burgliebenau, Döllnitz, Ermlitz, Hohenweiden, Knapendorf, Korbetha, Lochau, Luppenau, Raßnitz, Röglitz und Wallendorf umfasst. Östlich vom Ortsteil Schkopau erstreckt sich entlang von Saale, Elster und Luppe die ca. 70 Quadratkilometer große, landschaftlich sehr reizvolle Auenlandschaft mit seinen Dörfern inmitten abwechslungsreicher Acker-, Wiesen- und Waldflächen. Der Saaleradwanderweg durchquert dieses Gebiet von Nord nach Süd und führt direkt am Ortsteil Schkopau vorbei. Bei Erholungssuchenden besonders beliebt sind die durch Rekultivierung aus ehemaligen Braunkohletagebauen hervorgegangenen Landschaftsseen, der Wallendorfer und der Raßnitzer See. Dieser als grünes Band in Ost-West-Richtung zwischen den Städten Leipzig, Halle und Merseburg ausgedehnter Landstreifen eignet sich mit seinem ausgedehnten Rad- und Wegenetz sowie einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt sehr gut für stille Erholung und sanften Tourismus. So schickt sich eine im 19. Jahrhundert durch Braunkohletagebaue, Chemieindustrie und Umweltverschmutzung gebeutelte Region heute an, gemeinsam mit den Seen im Geiseltal und südlich von Leipzig als mitteldeutsche Seenplatte und Erholungsgebiet Furore zu machen.
So darf ich Ihnen jetzt beim Surfen auf unseren Seiten viel Spaß wünschen und Sie herzlich einladen, uns nicht nur virtuell, sondern auch einmal in Wirklichkeit zu besuchen.
Ihr
Detlef Albrecht
Bürgermeister von Schkopau